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Stirnlampen für das Laufen & Joggen in der dunklen Jahreszeit

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Wenn du auch in Herbst und Winter laufen möchtest und berufstätig bist, dann stehst du vermutlich vor dem selben Problem wie viele andere Läufer auch:

Es ist vor und nach der Arbeit bereits dunkel draußen.

Was also tun?

Abhilfe kann natürlich das Laufen drinnen auf einem Laufband sein. Wenn du aber dennoch auch im Dunkeln draußen laufen willst, dann brauchst du eine zusätzliche Lichtquelle. Denn die größte Gefahr beim Laufen im Dunkeln ist es über eine Unebenheit zu stolpern und sich zu verletzen.

Eine einfache Möglichkeit, die der eine oder andere Läufer nutzt ist das Handy oder eine Taschenlampe. Fast alle Smartphones haben eine Taschenlampen App, die für ausreichend Helligkeit sorgt.

Nachteil dabei ist, dass du dein Handy dabei ständig in der Hand halten musst und das auch einiges an Batterie verbraucht. Auch Taschenlampen müssten gehalten werden und sind meist auch recht schwer.

Die elegantere Lösung sind: Stirnlampen!

Um dir die Auswahl der richtigen Stirnlampe fürs Laufen im Dunkeln zu erleichtern haben wir hier die besten Stirnlampen für dich zusammengestellt.

Stirnlampen für Läufer & Jogger im Vergleich

Übrigens, sind Stirnlampen nicht nur in Herbst und Winter nützlich. Auch in den Tropen oder für den Urlaub im Süden bieten sich Stirnlampen an, wenn du früh morgens oder in der Nacht laufen willst, um der Hitze des Tages zu entgehen.

Und auch bei Trailruns und Ultramarathons sind Stirnlampen nicht nur nützlich, sondern sogar in vielen Fällen Pflicht.

Somit kann eine Stirnlampe nicht nur im Winter eingesetzt werden, sondern ist für ernsthafte Läufer ein ganzjähriges Hilfsmittel.

Vorteile beim Laufen mit Stirnlampe:

  • Du siehst deinen Weg besser beim Laufen in der Dunkelheit
  • Du wirst von Autos besser gesehen

Worauf solltest du beim Kauf einer Stirnlampe für Läufer achten?

Bevor wir uns den einzelnen Modellen widmen noch einige allgemeine Informationen zu Stirnlampen und was es dabei zu beachten gibt.

Leuchtkraft

Je heller desto besser? Nicht unbedingt!

Natürlich sollte deine Lampe ausreichend hell sein, aber eine zu starke Leuchtkraft bedeutet meist auch einen höheren Preis und höheres Gewicht. Daher solltest du vorab überlegen wo und wie lange du in der Regel läufst. Ein Ultratrailrunner, dessen Lampe die ganze Nacht über auf steilen Bergtrails durchhalten muss hat andere Ansprüche als ein Hobbyläufer, der nach der Arbeit noch schnell 45 Minuten durch den Park joggt.

Die Leuchtkraft einer Lampe wird in Lumen angegeben. Hier ein grober Richtwert für die Auswahl der richtigen Stirnlampe anhand der Leuchtkraft.

  • 60 – 90 Lumen: Laufstrecken, die über Straßen und durch Parks führen
  • Bis 180 Lumen: Feldwege außerhalb von Ortschaften, Waldpfade
  • Über 200 Lumen: Gelände ohne Lichtquellen

Lampen mit weniger als 60 Lumen sind in aller Regel für das Laufen nicht geeignet.

Leuchtweite

Nicht nur die Leuchtkraft gilt es zu beachten, sondern auch die Leuchtweite. Dieser sollte den Bereich vor dem Läufer gut ausleuchten. Die minimale Leuchtweite sollte schon ca 15 Meter betragen, mehr wäre besser. Je hochwertiger die Lampe desto weiter leuchtet sie in der Regel auch. Leuchtweiten von über 100 Metern sind dann ebenfalls kein Problem.

Leuchtdauer

Die Leuchtdauer einer Lampe bezieht sich (bei dimmbaren Modellen) meist auf die niedrigste Stufe. Hier gilt, je länger desto besser.

Leuchtstufen (Dimmer) & Leuchtfunktionen

Die Verstellbarkeit sowohl der Leuchtstärke, als auch des Lichtkegels ist wichtig, damit der Läufer dies schnell, auch während des Laufes, an die Begebenheiten anpassen kann.

Eine gute Kopflampe hat zwei oder drei Leuchtstufen mit voller und reduzierter Leistung. Hilfreich sind auch Minutenlicht und Blinken. Die Möglichkeit den Lichtkegel durch Fokussierung für den Nah- und Fernbereich einzustellen und zu dimmen ist ein hilfreiches Feature einer Lampe.

Ebenfalls empfehlenswert bei der Auswahl einer Lampe:

Ein integriertes Rücklicht am Stirnband, damit der Läufer auch von hinten gut gesehen werden kann.

Stirnband

Beim Stirnband gilt es zu beachten, dass dieses bequem ist und gut passt. Auf keinen Fall sollte es rutschen, drücken oder Falten werfen.
Idealerweise lässt es sich leicht einstellen und ist aus einem elastischen Material.

Gewicht

Grundsätzlich gilt hierbei je leichter desto besser! Die leichtesten Modelle wiegen unter 80g. Sehr viel mehr als 200g sollte die Lampe aber in keinem Falle wiegen.

Robustheit

Die Lampe sollte schon gut verarbeitet und aus einem stabilen Material sein und nicht direkt beim ersten Mal herunterfallen kaputt gehen.

Preis

Dieses Kriterium ist wohl für die meisten Läufer eines der wichtigsten. Die Preise für Stirnlampen variieren stark von unter 10 Euro bis zu 1000 Euro für High End Modelle (z.B. für Höhlenforscher). Da hast du als Läufer die Qual der Wahl. Anhand der o.g. Kriterien kannst du aber eine gute Vorauswahl treffen.

Wichtig ist ganz einfach für dich zu klären wofür du die Lampe hauptsächlich einsetzt. Damit fallen dann die meisten Modelle schnell aus der Auswahl. Eine solide Lampe mit gutem Preisleistungsverhältnis für Hobbyläufer gibt es schon ab ca 20 Euro.

Hier unsere Top Empfehlung.

Die folgende Stirnlampe können wir empfehlen. Mit einem guten Preisleistungsverhältnis kann sie überzeugen, denn für 27,90 EUR bietet sie bis zu 200 Lumen, ist in 3 Stufen einstellbar und überzeugt mit einer maximalen Leuchtdauer von 400 Stunden! Das Gewicht ist mit 136g, inklusive Batterien, die im Kaufpreis enthalten sind, zudem sehr gering.

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Somit ist diese Stirnlampe nicht nur für die abendliche Runde geeignet, sondern auch für Läufer, die vielleicht auch mit dem Gedanken spielen einen Ultratrail in Angriff zu nehmen.

Übrigens: da diese Lampe sowohl mit Weiß, als auch mit Rotlicht genutzt werden kann, ist sie sogar für Fotografen von Interesse, die im Dunkeln fotografieren.

Weitere Stirnlampen für Läufer:

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Tipps zum Laufen mit Stirnlampe

Abschließend noch einige Tipps für das Laufen mit Stirnlampe.

  • Prüfe vor dem Laufen auf jeden Fall ob deine Batterien ausreichend geladen sind. Evtl. führst du Buch darüber wie lange du bereits mit deiner Lampe gelaufen bist und lege im Zweifelsfall lieber neue Batterien ein.
  • Etwas unangenehm kann es sein, wenn das Licht der Lampe vor deinen Augen reflektiert. Daher kann es hilfreich sein, wenn du eine Schirmmütze trägst, die den Lichtkegel ablenkt
  • Die Lampe hat Einfluss auf deine Kopfhaltung. Unsere Empfehlung ist es daher die Lampe bei langen Läufen, z.B. auf helleren Wegstrecken zwischendurch abzunehmen. Ebenfalls ist eine leichtere Lampe von Vorteil
  • Wenn du im dunklen gelaufen bist und wieder ins Licht kommst, müssen sich deine Augen erst wieder an die Helligkeit gewöhnen! Pass daher auf, wenn du nach dem Laufen z.B. im Park wieder in belebtere Ecken mit Straßenverkehr kommst.

Weitere wichtige Tipps & Accessoires fürs Laufen im Dunklen

Wenn du im Dunklen läufst, dann solltest du nicht nur darauf achten, dass du gut siehst, sondern auch, dass du gut gesehen wirst.

  • Leider ist ja die meiste Laufkleidung recht dunkel. Daher macht es Sinn, wenn du dich mit ein paar Hilfsmittel ausstattest, die dich sichtbarer machen. Hier einige Ideen:

Reflektoren Armbänder sind sehr preiswert und können ganz einfach an Armen und Beinen befestigt werden

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Eine reflektierende Warnweste kann über der Laufkleidung getragen werden und sorgt dafür, dass du garantiert nicht mehr übersehen wirst.

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Schuhlampen werden hinten an den Laufschuhen befestigt und sind dein Rücklicht beim Laufen.

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LED Bänder werden wie reflektierende Armbänder an Armen/Beinen getragen sind aber selbstleuchtend und somit nochmals besser sichtbar.

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Wir hoffen, dass diese Tipps fürs Laufen im Dunkeln, wie auch unsere Empfehlungen für Stirnlampen hilfreich für dich waren. Lass uns doch gerne wissen, welche Tipps und Empfehlungen fürs Laufen in der dunklen Jahreszeit du noch hast!

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